10.10.2019 in Aktuelle Meldung von SPD Bremerhaven

Die Bremerhavener SPD unterstützt die Mahnwache am 14. Oktober 2019 vor der Großen Kirche.

 

Die Bremerhavener SPD unterstützt den Aufruf des Bündnisses "Bremerhaven bleibt bunt" zu einer Mahnwache am kommenden Montag, 14. Oktober, von 16:00 bis 18:00 Uhr, vor der Großen Kirche. Unter dem Titel "Trauer um die Opfer von Halle. Gegen Antisemitismus, Rassismus, Hass und Hetze!" soll ein Zeichen gesetzt werden.

Guenthner_2019

Bremerhavens SPD-Vorsitzender Martin Günthner: "Für uns als SPD ist klar, dass wir diesen Aufruf mit allem Nachdruck unterstützen. Dem spalterischen Hass von Rechts können wir nur auf zweierlei Weise begegnen: In klaren Worten und Taten, aber auch mit entschlossenem Vorgehen von Polizei und Justiz überall dort, wo strafrechtlich Relevantes geschieht. Wir als SPD werden uns mit allen unterhaken, die unsere Demokratie mit friedlichen Aktionen wehrhaft verstärken gegen die zersetzerischen Feinde von Rechts."

10.10.2019 in Aktuelle Meldung von SPD Bremerhaven

Unser Mitgefühl gilt den Opfern in Halle

 

Für uns alle gilt: Klare Kante gegen Nazis

Die Bremerhavener SPD verurteilt in aller Schärfe den offenkundig rechtsextremistisch motivierten Anschlag auf ein jüdisches Gebetshaus in Halle (Saale) und die damit verbundenen Taten in Landsberg. Wir sind zutiefst bestürzt und fühlen mit den Angehörigen der Opfer: Allen Verletzten wünschen wir viel Kraft für eine baldige Genesung. Ein solcher Vorfall ist immer erschütternd, aber am Tag des jüdischen Versöhnungsfestes Yom Kippur wiegt er doppelt schwer. Es gibt nichts, was diese und ähnliche Taten rechtfertig und wir vertrauen darauf, dass der mutmaßliche Täter unter Ausschöpfung aller strafrechtlich gebotenen Möglichkeiten zur Verantwortung gezogen wird.

Wer den Vorfall gestern in Halle als Weckruf bezeichnet, schläft schon viel zu lange. Nicht erst seit gestern müssen auch in Deutschland religiöse Gemeinschaften fürchten, als Juden, aber auch als Muslime wegen ihres Glaubens verfolgt, misshandelt, mit dem Tode bedroht oder gar getötet zu werden. Diese Entwicklung ist unerträglich – auch und gerade für uns in Deutschland, mit unserer Geschichte und mit der Verantwortung, die daraus erwächst. In diesen Tagen, wenn an Krieg und Schuld erinnert wird, sagen manche, nun sei es mal gut damit, die deutsche Schuld immer wieder aufs Neue zu betonen. Richtig ist, dass aus der Schuld Verantwortung erwächst, dass sich Schuld nicht wiederholt. Gerade wir sind aufgerufen, besonders wachsam zu sein. Es gilt einmal mehr: Wer in der Demokratie schläft, kann ein böses Erwachen erleben.

Verantwortung trifft uns alle: In der Politik müssen sich rechte Hetzer bei allem Respekt vor der Meinungsfreiheit vorwerfen lassen, mit ihren Worten Bodenbereiter sein für rechten Terror und Verblendete, die ihn ausführen. In unserem gesellschaftlichen Miteinander sind wir aufgefordert, in Zivilcourage nicht wegzuschauen: Wenn im Gespräch mit Freunden, in der Familie, mit Arbeitskollegen oder in der alltäglichen Öffentlichkeit Hetze betrieben wird, wann immer Menschen in Not sind und Nazis für sich Räume erobern wollen, müssen wir zusammenstehen und laut widersprechen. Wer schweigt, ist mit Schuld, wenn rechte Hetze unsere Gesellschaft vergiftet.

01.09.2019 in Aktuelle Meldung von SPD Bremerhaven

Seute Deern: Priorität auf Restaurierung und Erhalt der Bark

 

Allers: „Jede Hand wird gebraucht, alle müssen aus den Kojen“
 

Bremerhaven, 01.09.2019. Einmal mehr hat die Bark „Seute Deern“ in der Nacht zu Sonnabend dramatische Stunden erlebt: Durch den Ausfall von Pumpen kam es zu erheblichen Wassereinbrüchen im Schiff. Dadurch geriet die Bark in Schieflage und sank schließlich auf den Hafengrund. Für Sönke Allers, Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Stadtver¬ordnetenversammlung, ist klar: „Jetzt brauchen wir dringend die Einschätzung der Fachleute, wie die Bergung und nachhaltige Sicherung des Schiffes angegangen werden soll. Für uns Sozialdemokraten ist klar, dass auch weiterhin die Priorität auf Restaurierung und Erhalt unseres Wahrzeichen gesetzt wird. Dabei wird jede Hand gebraucht, alle, die jetzt noch ruhen, müssen aus den Kojen.“ Die neue Situation habe den Druck verschärft, nun könne sich niemand mehr wegducken und auf Zeit spielen.
 
Gemeinsam mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Uwe Schmidt war Sönke Allers noch in der Unglücksnacht vor Ort, um sich ein persönliches Bild von der Lage zu machen: Die SPD-Politiker lobten den einmal mehr umsichtigen Einsatz der Rettungskräfte und dankten den Helferinnen und Helfern von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und der Polizei. Passanten hatten die dramatische Situation erkannt und dankenswerterweise umgehend Alarm geschlagen. Allers sagte, die „Seute Deern“ sei unverzichtbares maritimes Kulturgut und als letzter erhaltener hölzerner Großsegler einmalig: „Was nun zu tun ist für eine Bergung und Sanierung des Schiffes, müssen die Fachleute beantworten. Uns nutzt die augenblicklich gute Wetterlage, aber wir haben den Blick auf Herbst- und Winterstürme, die uns nur wenig Zeit lassen für die Rettung des Schiffes.“ Mit Blick auf die „Sail“ im kommenden Jahr in Bremerhaven mit Dutzenden Segelschiffen aus aller Welt wäre es fatal, wenn es im Land Bremen nicht gelänge, mit der Restaurierung des Schiffes begonnen zu haben.
 
Bei allem Respekt für die Kritiker, die die Restaurierungskosten ins Feld führten, könne man beim Erhalt von Kulturgütern nicht nach dem Kosten-Nutzen-Faktor aufrechnen: „Der Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche beispielsweise wurde auch kritisiert – heute ist sie aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken und wirkt über ihre Funktion als Sakralbau hinaus identitätsstiftend“, so Allers. Bremerhaven habe keine jahrhundertelange Geschichte, deshalb hätten die vorhandenen historischen Kulturgüter maritimer Prägung eine so große Bedeutung. Dabei spiele es auch keine Rolle, dass das Schiff nicht in Bremerhaven gebaut worden sei: „Wäre das der Maßstab, wären die Hafenbecken Alter und Neuer Hafen bis auf den Bergungsschlepper Seefalken und dem Walfangschiff Rau IX ziemlich leer. Selbst die historische Hansekogge im DSM ist im Bremer Hafengebiet geborgen worden.“ Die von der SPD initiierte Unterschriftenaktion nach dem Brand im Frühjahr habe gezeigt, wie vielen Menschen unserer Stadt „unser Mädchen“ am Herzen liege.
 
Allers sagte, es sei nun wichtig, wie sich das Land Bremen bezüglich der anteiligen Finanzierung der „Seute Deern“ positioniere: „Der Bund hat vorgelegt, Bremerhaven hat durch Beschluss der Stadtverordnetenversammlung die Finanzierung des Konzeptes Sanierung vorgelegt und nun muss auch Bremen ein unmissverständliches Signal geben, wie es mit seinen Kulturgütern im Lande Bremen umzugehen geht.“ Es wäre zu begrüßen, wenn der neue Bremer Bürgermeister und gleichzeitig Regierungschef des Landes Bremen, Andreas Bovenschulte, klarstellten würde, dass ihm Bremerhaven und die hier als Landesschatz beherbergten maritimen Kulturgüter am Herzen liegen. Die neue Koalition in Bremerhaven sieht Allers in der gewachsenen Verantwortung, den eingeschlagenen Weg zur Restaurierung der Bark fortzusetzen. „Auch das Deutsche Schifffahrtsmuseum (DSM) muss nun schnell und konstruktiv tätig werden. Ich begrüße ausdrücklich, dass die Leitung noch in der Nacht zu Samstag Gutachter beauftragt hat. Die Museumsflotte ist das Aushängeschild des Museums – da kann man drinnen so viele Konzeptionen entwickeln wie man will im Rahmen der Sanierung.“
 
Allers erklärte abschließend, er sei mit dem Bremerhavener SPD-Bundestagsabgeordneten Uwe Schmidt im Dialog, nach Möglichkeiten weiterer Unterstützung des Bundes zu suchen: „Niemand sollte sich aber jetzt zurücklehnen und abwarten. Jeder und jede ist gefordert. Jetzt, in dieser neuen Situation, gilt buchstäblich das in der Seefahrt gängige Wort „All hands on deck“. Bremerhaven hat in der Vergangenheit gezeigt, dass es zusammensteht, wenn es geboten ist und ich setze darauf, dass es auch dieses Mal wieder so sein wird.“

 

19.08.2019 in Aktuelle Meldung von SPD Bremerhaven

Jetzt Mitglied werden und mitwählen!

 

Wir wählen eine neue Spitze. Und alle Mitglieder entscheiden mit. Da möchtest Du auch mitreden? Tritt bis zum 16. September in die SPD ein, um an der Befragung teilzunehmen. Wir freuen uns auf Dich!

Jetzt eintreten!

 

06.07.2019 in Aktuelle Meldung von SPD Bremerhaven

Landesparteitag nominiert Mitglieder des Bremer Senats

 

Unsere Claudia Schilling wurde für den Bremer Senat auf unserem Landesparteitag als Senatorin für Wissenschaft, Häfen sowie Justiz und Verfassung nominiert. Des Weiteren nominiert wurden:

Andreas Bovenschulte als Präsident des Bremer Senats. 
Claudia Bogedan als Senatorin für Bildung und Kinder. 
Ulrich Mäurer als Senator für Inneres. 
Olaf Joachim als Beauftragter für den Bund. 

Herzlichen Glückwunsch! 

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