Hochrisikoschwangere dürfen nicht nach Bremen geschickt werden

Veröffentlicht am 29.03.2019 in Bürgerschaft

SPD steht hinter den Patienten und dem Personal: Die medizinische Versorgung der Menschen muss immer im Vordergrund stehen


Holger Welt, SPD Bürgerschaftsabgeordneter:  „Viel zu lange hat AMEOS halbherzig am  Versorgungsauftrag für die Neonatologie festgehalten. Die Klinikleitung hätte viel früher vernünftige Voraussetzungen schaffen müssen, um geeigneten Fachärzten eine langfristige Perspektive bieten zu können“. 
Gesundheitsversorgung bedeutet verantwortungsvolles Handeln mit Weitsicht. Das Hin - und Herschieben von medizinischen  Disziplinen, wie auf einem Basar, zu Lasten von Patienten und Personal ist nicht akzeptabel, so der SPD Gesundheitspolitiker Holger Welt.
Die SPD hat sich schon vor Monaten dafür ausgesprochen den Versorgungsauftrag für die Neonatologie  an das Klinikum Reinkenheide zu übertragen. Schon vor Monaten hätte man hier einen vernünftigen Übergang schaffen können. 
Das nun bei AMEOS  in der Neonatologie die Alarmglocken, aufgrund von Fachkräftemangel  läuten, war selbst für Laien vorhersehbar. 
Die SPD bleibt bei ihrer Forderung: Kinderklink, Geburtsklinik und die Neonatologie gehören zusammen, Wand an Wand, an einen  Standort. 
Sollten Hochrisikoschwangere, wegen des Versagens der Klinikleitung AMEOS, von Bremerhaven nach Bremen geschickt werden müssen wäre das skandalös.

Der SPD Bürgerschaftsabgeordnete Welt fordert von allen Verantwortlichen schnelle Lösungsvorschläge um die  Versorgung von schwangeren  Frauen, Hochrisikoschwangeren und Frühchen im gesamten Oberzentrum langfristig sicherzustellen. 
Bei der Verteilung von Versorgungsaufträgen sollten die politischen Entscheidungsträger  gegenüber den „Rosinenpickern“ weiterhin objektiv sein, aber auch hart und mit deutlichen Ansagen. Wenn mehr Geld in das System eingehen muss,  werden wir dafür streiten, so der SPD Gesundheitspolitiker Holger Welt abschließend. 
 

 

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