27.05.2020 in Lokal von SPD Bremerhaven

Auf die Tüte, fertig, los: Essenspakete für Schulen und Kitas

 

Parpart: Kostenloses Mittagessen auch während der Corona-Pandemie

Bremerhaven, 27. Mai 2020. In einem gemeinsamen Projekt stellen Stadt Bremerhaven, Tafel, Arbeiterwohlfahrt (AWO), Diakonie und Deutsches Rotes Kreuz (DRK) während der Corona-Pandemie sicher, dass Kinder aus sozial schwachen Familien über die jeweilige Schule oder Kita eine Essenstüte bekommen: „Insgesamt kommt das Projekt 650 Schülerinnen und Schülern sowie 839 Kita-Kindern zugute. Kindern, die auch bisher in ihrer Einrichtung ein kostenloses Mittagessen in ihrer Einrichtung bekommen haben, das über das Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes finanziert wurde“, erklärt Sozialstadtrat Uwe Parpart (SPD), der maßgeblich an diesem Projekt mitgewirkt hat.

Der SPD-Politiker sagte, es sei zu begrüßen, dass der Bund den Kommunen die flexible Nutzung der Mittel zugestanden habe: „Wir hätten die rund 56.000 Euro Gesamtkosten aber auch anderweitig gestemmt bekommen – weil das Projekt zu wichtig ist, um es nicht zu machen.“ Er freue sich, so Parpart, dass das Projekt ein Zusammenwirken vieler helfender Hände sei: Es sei lobenswert, dass alle Beteiligten unkompliziert und lösungsorientiert zusammengekommen seien. „Das ist eine besondere Stärke unserer Stadtgemeinde: Solidarität ist kein Wort der Sonntagsreden, sondern wir leben es gemeinsam in der ganzen Woche. Herzlichen Dank allen, vor allem den vielen Ehrenamtlichen, die eine ganz wichtige Arbeit leisten“, freut sich der SPD-Politiker.

Die Tüten gibt es nicht nur in der Schulzeit beziehungsweise während der Kita-Öffnungszeit, sondern auch in den Ferien. Am Dienstag (26. Mai 2020) erhielten die ersten Schulen ihre Tüten: „Unser Plan ist, dass die Kinder, die einen Anspruch auf die Versorgung haben, einmal in der Woche ein Paket bekommen, das in der Einrichtung abgeholt wird – das erspart uns nicht nur Wege und Logistikkosten, sondern trägt auch dazu bei, den Kontakt zu Betreuern und Lehrern zu halten“, so Parpart. Selbstverständlich wurden die betroffenen Kita-Eltern bereits persönlich informiert, Schulkinder erhalten einen Brief mit allen wichtige Informationen.

Die Aufgaben sind klar verteilt: Während die ehrenamtlichen Tafel-Mitarbeiter den Lebensmitteleinkauf und die Verpackung übernehmen, stellt das DRK die Räumlichkeiten zur Verfügung – hier werden auch die Boxen zu den 53 Kitas und 16 Ganztagsschulen auf den Weg gebracht. DRK-Ehrenamtskoordinator Marcus Stührenberg hat die Touren organisiert: Montags, dienstags und mittwochs werden die Tüten gepackt und jeweils am Folgetag von vier DRK-Ehrenamtlern an die Einrichtung geliefert. „An einem Tag werden ausschließlich die Schulen beliefert, an den anderen beiden Tagen die Kitas“, schildert Stührenberg den Ablauf.

Was ist in den Paketen enthalten? Haltbare Zutaten und Rezeptvorschläge für eine Woche, die von einem Ernährungsberater zusammengestellt worden sind. So finden sich in den ersten Tüten Würstchen, Bulgur, Eier, Zwiebeln und manch andere schmackhafte Zutat, mit denen sich was Leckeres und Gesundes zu Mittag kochen lässt. Dass vielleicht nicht alle aus dem Stand in der Lage sind, mit den gelieferten Waren fertig zu werden – auch daran haben die Organisatoren gedacht: „Zunächst einmal ist es durchaus ein Vorteil, wenn Eltern vielleicht auch zusammen mit ihren Kindern kochen. Dann haben wir schon Kochvideos produziert, um zusätzlich zu den Rezepten eine leicht verständliche Anleitung zu geben“, erklärt Parpart. Ein Video gibt es schon, weitere werden in den nächsten Tagen folgen auf dem extra angelegten YouTube-Kanal der Tafel Bremerhaven, auf dem kindergerecht das Kochen vermittelt werden soll. So zeigt ein Video den perfekten Pfannkuchen als Beschreibung des ersten Rezepts im Film. So können Kinder unter Anleitung von Erwachsenen oder mit ältere Geschwistern Speisen selbst zubereiten – eine weitere Möglichkeit, Kompetenzen zu erlernen und das Miteinander zu stärken.

20.05.2020 in Unterbezirk von SPD Bremerhaven

Bremerhavener SPD trauert um Brigitte Lückert Günthner: „Starke Frau mit Herz und Leidenschaft“

 

Die Bremerhavener SPD trauert um Brigitte Lückert, die heute nach schwerer Krankheit verstorben ist. Sie wurde 77 Jahre alt, war seit 2008 Stadträtin und gehörte zuletzt ehrenamtlich dem Magistrat mit dem Aufgabenbereich Gesundheit und Seniorinnen und Senioren an. Von 2015 bis 2019 stand Brigitte Lückert als zweite Frau in der Bremerhavener Geschichte der Stadtverordnetenversammlung vor.

Bremerhavens SPD-Vorsitzender Martin Günthner würdigte Brigitte Lückert als aufrechte, zugewandte und leidenschaftliche Sozialdemokratin: „Sie hat sich in vielfältiger Weise politisch eingebracht und ihre Ämter immer als Auftrag zum tatkräftigen Einsatz verstanden. In der SPD, aber auch in öffentlichen Funktionen, war sie eine engagierte Kämpferin, die sich dabei des parteiübergreifenden Respekts aller Demo- kraten sicher sein durfte. Sie war nach Mathilde Lehmann die zweite Stadtverordnetenvorsteherin unserer Stadt und hat das Amt mit großer Würde geprägt. Trotz ihrer schweren Erkrankung hat sie es sich nicht nehmen lassen, als erste Bürgerin ihre Aufgaben mit Herzblut und Leidenschaft zu erfüllen. Ich habe Brigitte Lückert für diese gelebte Würde und diese ungebrochene Haltung sehr bewundert.“

1943 in Breslau geboren, wirkte Brigitte Lückert in Bremerhaven lange Jahre als Direktorin der Humboldtschule. Ihr Beruf als Pädagogin war ihr zugleich auch politische Berufung, sich als Bildungspolitikerin zu engagieren: Seit 1971 gehörte sie der SPD an und übernahm innerhalb der Partei Verantwortung, brachte sich lange Jahre in unterschiedlichen Parteigremien auf Stadt- und Landesebene ein. Viele Menschen schätzten Brigitte Lückert als zugewandte und mitfühlende, aber auch leidenschaftliche und mutige Kämpferin für die ihr wichtigen Anliegen: Dabei war ihr Blick weit und das Herz groß.

Sönke Allers, Vorsitzender der SPD-Stadtverordnetenfraktion: „Gute Politik beginnt mit dem Zuhören, ihm folgt das Nachdenken und dann die Entschlossenheit im Handeln – dieses von ihr stammende Zitat beschreibt gut, was die Menschen an ihr schätzten: Ein offenes Ohr für alle, unbedingte Augenhöhe gegenüber jedermann und absolute Verlässlichkeit, wenn ein Wort gegeben war. Ihre eigene Biographie, ihre große Lebenserfahrung und ihre Offenheit waren für Sie ein sicherer Kompass.“

Günthner und Allers erklärten abschließend: ,,Für ihr Lebenswerk gebührt ihr unser aller Respekt und unsere dankbare Anerkennung. Brigitte Lückert hat sich um Bremerhaven verdient gemacht. Wir werden uns ihrer stets dankbar erinnern. Ihr Tod ist ein schmerzlicher Verlust für die SPD und unsere Stadt. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt ihrem Mann und ihrer Familie.“

18.05.2020 in Unterbezirk von SPD Bremerhaven

Unseriöse Beamten-Kritik des Steuerzahlerbundes

 

Günthner: „Öffentlicher Dienst mit Hochdruck aktiv“
 

Guenthner_2019

Bremerhavens SPD-Vorsitzender Martin Günthner hat die Stellungnahme des Bundes der Steuerzahler kritisiert. Der Interessenverband hatte sich kritisch dazu geäußert, dass trotz vermeintlichen Ruhens der Arbeit in Behörden Beamte auch weiterhin 100 Prozent ihrer Bezüge erhielten, während Angestellte in Kurzarbeit müssten. „Der Bund der Steuerzahler sollte hin und wieder mal aus seinem Elfenbeinturm herauskommen und sich mit den Tatsachen beschäftigen: Gerade in dieser Krise wird in den öffentlichen Verwaltungen mit Hochdruck daran gearbeitet, wichtige Bereiche am Laufen zu halten. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten sogar am Wochenende, um beispielsweise Leistungen zu bewilligen und Anträge zu prüfen, damit wirtschaftliche Hilfen schnell dort landen, wo sie dringend gebraucht werden. Das Letzte, was die jetzt brauchen, ist Beamten-Bashing“, so der SPD-Politiker.
 
Dass der Bund der Steuerzahler ein wachsames Auge auf die Senkung von Steuern und Abgaben sowie die Verringerung von Bürokratie, mutmaßlicher Steuerverschwendung und Staatsverschuldung habe, sei richtig und nicht anzugreifen, so Günthner: „Aber die Damen und Herren da müssen trotzdem Maß halten und vor allem beide Augen aufmachen.“ Einerseits kritisiert der Interessenverband, dessen Mitglieder eigenen Angaben zufolge zu 60 bis 70 Prozent aus Unternehmen des gewerblichen Mittelstandes bestehen, dass zuviel Bürokratie bestehe: Andererseits bemängelt derselbe Verband, wenn Prozesse durch abgebautes Personal zu lange dauern. „Oder durch fehlendes Fachpersonal in den Verwaltungen substanzielle Verfahrensprüfungen nicht oder nicht ausreichend stattfinden können, sich daraus Umsetzungspannen ergeben oder Expertise von außerhalb eingekauft werden muss. Der Bund der Steuerzahler muss sich schon entscheiden. Wer auf jeder populistischen Welle mitsurft, disqualifiziert sich mit der Zeit als Ratgeber und ernstzunehmender Mahner“, so der SPD-Vorsitzende.

 

15.05.2020 in Ortsverein von SPD Bremerhaven

SPD Leherheide fordert umgehendes Handeln von BremerhavenBus

 

Kritik am baulichen Zustand des Buspavillons an der Heinrich-Plett-Straße


BremerhavenBus und hier ganz besonders die Fahrerinnen und Fahrer im Liniendienst haben in Zeiten von Corona unsere ganz besondere Wertschätzung verdient. Dazu gehören adäquate und zeitgemäße Aufenthaltsstätten mit modernen Sanitäranlagen für ihre Lenk- und Ruhezeiten oder den allgemeinen Pausen. Das ist nach Ansicht der Leherheider SPD derzeit offensichtlich nicht mehr der Fall.


Der Pavillon ist für Fahrerinnen, Fahrer sowie Leherheider Bürger wegen der katastrophalen Optik eine Zumutung geworden.
Seit Jahren verfällt der Pavillon der Verkehrsgesellschaft und ist damit auch zu einem Schandfleck in dem aufstrebenden Stadtteil geworden. Nachdem die Pächter des kleinen Kiosks das Geschäft aufgegeben haben verkommt das alte Gebäude zunehmend auch durch Schmierereien.
„Dieser ärgerliche Zustand des Gebäudes ist für die Bürgerinnen und Bürger in unserem Stadtteil nicht akzeptabel“, so das Sprecherteam des Leherheider SPD-Ortsvereins.
„Als SPD-Ortsverein erwarten wir von der Verkehrsgesellschaft zeitnah ein Konzept mit einer vernünftigen Lösung, für das Personal und für die Menschen im Stadtteil Leherheide“.

13.05.2020 in Unterbezirk von SPD Bremerhaven

Facebook-Live mit Martin Günthner

 

Der Bremerhavener SPD-Vorsitzende Martin Günthner setzt die Reihe der virtuellen Bürgersprechstunde der Seestadt-SPD fort: Am Freitag, 15. Mai, ab 14 Uhr, steht der SPD-Rede und Antwort. Im Mittelpunkt steht der geplante Bremen-Fonds, aber auch weitere Themen können angesprochen werden. Via Facebook Live über die Facebook-Seite der SPD Bremerhaven und telefonisch unter 0471/45082 ist der SPD-Politiker zu erreichen. Zur Vorbereitung ggf. komplexer Fragestellungen wird um vorherige Übermittlung der Fragen per Mail an sprechstunde@spd-bremerhaven.de oder telefonisch das SPD-Parteibüro unter 0471/45082 gebeten. Wichtiger Hinweis: Auch wer keinen Facebook-Account hat, kann die Sprechstunde sehen. Natürlich werden auch Fragen beantwortet, die über die Kommentar-Funktion während der Sprechstunde gestellt werden.
 
Günthner erklärt: „Die Corona-Pandemie stellt auch Bremen und Bremerhaven vor gewaltige soziale und ökonomische Herausforderungen. In einem ersten Schritt hat der Senat die notwendigen Schritte getan, um die notwendige Ausstattung der medizinischen Versorgung sowie die Vermeidung akuter Notlagen von Bürgerinnen und Bürgern sowie von Unternehmen und Selbstständigen abzusichern.“ Die Initiative des Senats zur Einrichtung eines kreditfinanzierten Bremen-Fonds in Höhe von zunächst 1,2 Milliarden Euro solle nun eine beginnende Bewältigung von mittel- sowie langfristigen Folgen der Corona-Krise ermöglichen. Nach Artikel 131a der Bremer Landesverfassung ist eine entsprechende Kreditaufnahme infolge einer Naturkatastrophe wie der Covid-19-Pandemie möglich. Die geltende Schuldenbremse bleibt davon unberührt. Zur Tilgung der Sonderlasten ist vorerst ein Zeitraum von 30 Jahren vorgesehen.

Der neue Bremen-Fonds zeige wichtige und nötige Perspektiven auf, so der Bremerhavener SPD-Chef. „Die Einrichtung dieses Sonderfonds ist ein mutiger und richtiger Schritt, um im Umgang mit der gegenwärtigen Ausnahmesituation auch künftig auf allen Ebenen handlungsfähig zu bleiben.“

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