Brünjes zur Diskussion um die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Fleisch

Veröffentlicht am 09.08.2019 in Presse

Janina Brünjes, designierte Sprecherin für Tierschutz, kommentiert zur aktuellen Debatte:

Die Besteuerung von Lebensmitteln ist bereits uneinheitlich und sollte nicht noch weiter veruneinheitlicht werden.
 
Eine Lösung im ökologischen und tierwohlorientierten Sinne gelingt nicht durch eine pauschale Erhöhung der Steuer auf Fleisch, sondern dadurch, dass nur noch solche Landwirtschaftsbetriebe von Fördermaßnahmen profitieren, die Ökologie- und Tierschutzkriterien erfüllen.  Dies hätte zur Folge, dass ökologisches Fleisch günstiger wird und dass auch Familien bzw. Personen mit geringeren Einkommen es sich leisten können. Eine Preiserhöhung bliebe nicht an den Konsumenten hängen. Nicht ökologisches und tierschutzkritisches Fleisch würde auf diese Weise teurer. Und Restaurants, Schlachthöfe etc. bekämen als Betriebe und Unternehmen keine Anreize, aus Steuervorteilen durch die Vorsteuerregelung zu profitieren, Erhöhungen an Konsumenten weiterzugeben und auf ökologisch "schlechtes" Fleisch zurückzugreifen.

 

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