Austausch mit Personalvertretern des Klinikums Bremerhaven: SPD lehnt personelle Ausgliederungen ab

Veröffentlicht am 25.03.2019 in Aktuelle Meldung

Bei einem Gespräch mit Personal- und Betriebsräten des Klinikums Bremerhaven-Reinkenheide haben Bremerhavens SPD-Vorsitzender, Senator Martin Günthner, und die Sprecherin der Bremerhavener Bürgerschaftsabgeordneten, Sybille Böschen, der Ausgliederung verschiedener Bereiche in eine Servicegesellschaft eine klare Absage erteilt: „Planspiele, die es immer noch zu geben scheint, finden ohne Zutun und Billigung der SPD statt: Mit uns gibt es das nicht“, erklärten Günthner und Böschen übereinstimmend.
 
Im Gespräch mit den Beschäftigtenvertretern war genau diese Sorge allerdings deutlich spürbar. „Das ist für die Beschäftigten um so unverständlicher, wird doch überall der Fachkräftemangel beklagt. Aber während man beim ärztlichen Personal diesem Fachkräftebedarf mit Zulagen begegnet, machen sich die Reinigungskräfte Sorgen darüber, ob sie zukünftig überhaupt noch Beschäftigte des Klinikums sein werden und wie sich ihre Arbeitsbedingungen in einer Servicegesellschaft verschlechtern werden“, so Böschen.
 
Günthner bekräftigte, die Bremerhavener SPD werde nicht zulassen, dass Veränderungen im Klinikum zulasten der Beschäftigten gingen: „Wir wissen, dass es viele Menschen gibt, die man oft nur sieht, wenn sie fehlen. Sie sind ein wichtiger Baustein, dass die ärztliche und pflegerische Versorgung der Patientinnen und Patienten gewährleistet wird. Deshalb sagen wir ganz klar Nein zu einer Auslagerung von Bereichen in eine Servicegesellschaft.“ Der SPD-Politiker sagte, die Bremerhavener Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten seien sich ihrer Verantwortung eines kommunalen Arbeitgebers bewusst. Man nehme innerhalb der Stadtgemein-de mit Sorge wahr, dass es abseits dieser kommunalen Verantwortungen auf unterschiedlichen Ebenen Verwerfungen gebe: „Deshalb ist uns dieses klare Signal so wichtig“, sagte Günthner.

 

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