Kein Einsatz von Leiharbeiterkräften

Stadtverordnetenfraktion

Klaus Rosche

Zum Einsatz von Leiharbeitsfirmen beim GHBV erklären der Fraktionsvorsitzende und der arbeitsmarktpolitische Sprecher der SPD-Stadtverordnetenfraktion, Klaus Rosche und Joachim Haase:

„Was da veranstaltet wird ist ein Schlag in das Gesicht der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und spottet jeder Moral, die auch von Arbeitgeberseite eigentlich gezeigt werden sollte“, so Klaus Rosche.

Joachim Haase weiter: „Erst Leute entlassen, dann vom Gericht bescheinigt bekommen, dass die Entlassungen nicht rechtskräftig sind, dann auf lange Bank spielen, statt Fehler einzuräumen und am Ende Leiharbeitskräfte einsetzen.“

Der GHBV hat offensichtlich eine völlig verfehlte Personalplanung. Er hat die falschen Leute entlassen, nämlich Autofahrer, die er jetzt braucht. „Die Geschäftsführung ist scheinbar nur in Boomzeiten in der Lage, den GHBV zu führen“, so Joachim Haase.

Statt mit Gewerkschaften über neue Niedrigtarife zu verhandeln, sollte die Geschäftsführung der GHBV sich lieber um neue Beschäftigung bemühen. „Die Hafenbetriebe haben über viele Jahre mit dem GHBV gutes Geld verdient, nun ist es an der Zeit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern etwas davon zurückzugeben, statt auf den Einsatz von Niedriglohn zu bauen“, so Klaus Rosche.

Unser Hafen ist für die gesamte Republik ein wichtiger Umschlagsstandort und bietet Tausenden von Menschen in dieser Region Arbeit. Sicherlich ist die Krise noch nicht vorbei und der Umschlag hat noch nicht alte Höhen erreicht, aber „wer die Krise ausnutzt, um Löhne zu drücken, dem fehlt die moralische Reife, Konzerne zu lenken“, so die beiden Sozialdemokraten abschließend.

 

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